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Der Junior oder Junghund

Schneller als man denkt, wird aus dem kleinen niedlichen Welpen ein richtiger Hund. Bereits ab 16 Wochen spricht man von einem Junghund und auch in der Hundeschule dürfen die lieben Kleinen von der Welpenspielgruppe in die Halbstarkengruppe wechseln.

Der Hund wächst stetig und baut Substanz auf, aber auch das Fell verändert sich. Das Welpenfell wächst langsam heraus, bei vielen Bolonkas damit auch die Farbe. Die kleinen Überraschungseier hellen meist kräftig auf. Keine Sorge, das kann sich auch wieder ändern und so bleibt die Fellfarbe eine spannende Angelegenheit.

Die Milchzähne beginnen ca. ab dem 5. Monat, den bleibenden Zähnen Platz zu machen. Junge Rüden heben spätestens jetzt das Beinchen. So manch ein Rüde übt sich darin schon im Welpenalter.

Durch das Wachstum sehen die Hunde mitunter sehr unproportional aus, was aber kein Grund zur Sorge sein muss. Nicht jedes Körperteil wächst gleichmäßig schnell und vor allem wachsen nicht alle gleichzeitig.

Auch die Geschlechtsreife tritt beim Rüden nun langsam ein. Die ganz frühreifen Männlein können schon mit 4 - 5 Monaten decken, Spätzünder lassen so manches Mal bis zu 12 Monate verstreichen. Es gibt also keine allgemeingültige Regel, da die Natur ihre eigenen Gesetze hat. Man sollte grundsätzlich Vorsicht walten lassen, sobald ein unkastrierter Rüde und eine läufige Hündin aufeinandertreffen.

Bei den jungen Hündinnen kann ab dem 5. Lebensmonat mit der ersten Läufigkeit gerechnet werden. Diese verläuft oftmals unauffällig, so dass es ungeheuer wichtig ist, die kleine Hündin genau zu beobachten, um einen ungewollten Deckakt zu vermeiden. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, wenn man sich für eine Frühkastration entschieden hat (vor Einsetzen oder nach Abklingen der Läufigkeit).

Es ist nicht mehr unbedingt nötig, das Futter auf drei oder mehr Mahlzeiten zu verteilen. Sinnvoll ist es jedoch, zwei Fütterungen beizubehalten, um einem Überhungern vorzubeugen. Der Nährstoffbedarf der Hunde ändert sich, dementsprechend sollte das Futter angepasst werden. Immer noch muss bei der täglichen Arbeit und Bewegung darauf geachtet werden, den Hund nicht übermäßig zu belasten, da er sich nach wie vor im Wachstum befindet. Vorsicht vor Sprüngen und starkem Rutschen (z. B. Laminat) – eine Patella-Luxation kann auch erworben werden!

Nicht nur körperlich verändert sich der Hund. Im Alter von 5 – 6 Monaten kommt er in die Rudelordnungsphase. Man sagt, bis dahin sollte der Hund nur spielerisch lernen; nun beginnt die echte Arbeit. Jetzt entwickelt sich eine ganz stabile Bindung zwischen dem Bolonka und seiner Bezugsperson. Aber nun ist es auch an der Zeit, dass der Hund lernt, seinem Halter zuverlässig zu folgen und ihn als "Chef" zu akzeptieren. Dies erreicht man nur durch eine konsequente Erziehung (mit der man bereits im Welpenalter beginnen sollte) und das Setzen fester Regeln und Grenzen bzw. das konsequente Durchsetzen dieser Regeln – was aber nicht mit einer sogenannten "harten Hand" verwechselt werden darf. Hat man bisher keine Hundeschule besucht, sollte man seine Einstellung diesbezüglich noch einmal überdenken, besonders wenn es sich um den ersten Hund handelt. Man hat dort die Möglichkeit, sich auszutauschen, von den Erfahrungen anderer Hundehalter und der Trainer zu profitieren und so Haltungs- und Erziehungsfehler zu eliminieren, bevor sich diese manifestieren.

Aber nicht nur körperlich verändert sich der junge Hund. Im "Flegelalter" - wie ein Jugendlicher kommt auch der Junghund in die Pubertät - sind die Bolonkas, wie die Vertreter anderer Hunderassen auch, des öfterens launisch und unausgeglichen. Hauptsächlich junge Rüden kämpfen mit Artgenossen um die Rangordnung und sind oftmals übermäßig aggressiv jüngeren Tieren gegenüber. Wann genau diese Phase eintritt, wie stark sie ausgeprägt ist und was letztlich der Halter davon mitbekommt, ist von Tier zu Tier - abhängig vom Charakter - sehr unterschiedlich. In dieser schwierigen Phase gehen manche Junghunde dazu über, ihr Futter zu verteidigen oder fangen an, die zweibeinigen Familienmitglieder zu besteigen. Hier sind klare Grenzen zu setzen.

Viele junge Hunde sind plötzlich unsicher und überängstlich. Auch von erhöhter Geräuschempfindlichkeit wird gesprochen. In dieser Angstphase sollte keinesfalls "getröstet" werden, da dadurch diese Unsicherheiten maximal noch verstärkt werden. Gerade in solchen Phasen ist es wichtig, dass der Hundehalter Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt und seinem Bolonka dadurch Sicherheit und Stabilität vermittelt.

Irgendwann ist aber auch diese problematische Zeit geschafft, das Zusammenleben mit dem kleinen Liebling vereinfacht sich und geht in der Regel in ein harmonisches Miteinander über.

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